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Allgemeinverfügung zur Untersagung der Benutzung des Grundwassers im Gebiet nord?stlich des früheren Standorts der Bayerischen Milchindustrie eG in Landshut

Allgemeinverfügung der Stadt Landshut vom 04.03.2020 (PDF-Download)

Lichtverschmutzung vermeiden und das Klima schützen

Basierend auf dem Volksbegehren zum Artenschutz und des Begleitgesetzes gelten seit 01.08.2019 neue Regelungen im Bayerischen Immissionsschutzgesetz (BayImSchG) und Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG).

In Artikel 15 ?Vermeidbare Lichtimmissionen“ des BayImSchG ist aufgeführt, dass Fassaden von ?ffentlichen Geb?uden von 23:00 Uhr bis zur Morgend?mmerung nicht mehr beleuchtet werden dürfen.

Ebenso sind beleuchtete und lichtemittierende Werbeanlagen im Au?enbereich nach § 35 Baugesetzbuches nicht mehr zul?ssig.

In Artikel 11 a ?Himmelstrahler und Beleuchtungsanlagen“ des BayNatSchG geht es haupts?chlich um das Verbot von Himmelstrahlern und Einrichtungen mit ?hnlicher Wirkung.

So dürfen nun beispielsweise Lichtstrahler, wie sie an Discotheken oder vorweihnachtlichen Events gerne eingesetzt werden, nicht mehr direkt nach oben in den Himmel strahlen.

Ebenso hat dieses Gesetz im Allgemeinen die Priorit?t, Eingriffe in die Insektenfauna durch Beleuchtungsanlagen zu vermeiden und Ziele des Artenschutzes zu berücksichtigen.

Bei der Vermeidung von Beeintr?chtigungen von Flora und Fauna spielt neben der Beleuchtungsdauer auch die Beleuchtungsfarbe eine entscheidende Rolle.

Zwar betreffen die gesetzlichen Regelungen im Regelfall nicht die Privathaushalte, dennoch ist es ratsam, sich auch im privaten Bereich Gedanken über Umfang und Notwendigkeit von Weihnachtsbeleuchtung und Beleuchtung im Allgemeinen zu machen.

über den Artenschutz hinaus hat die sogenannte Lichtverschmutzung auch nachgewiesener Ma?en negative Auswirkungen wie beispielsweise eine Beeintr?chtigung der Schlafqualit?t und andere Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit.

Auch im Hinblick auf den Klimaschutz spielen Beleuchtungsintensit?t und Dauer eine wesentliche Rolle. Hier ist es leicht Energie zu sparen und damit selbst einen Beitrag zu leisten wenn einfache Regeln beachtet werden.

Zum einen kann man mit Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern die Beleuchtung dem individuellem Bedarf anpassen, sodass z.B. die Weihnachtsbeleuchtung auf den Abendzeitraum begrenzt wird.

Zum anderen sollte man das Ausma? der Beleuchtung auch dem Klima und der Umwelt zuliebe überdenken und reduzieren. Frei nach dem Motto ?Weniger ist mehr“, kann eine einzelne Lichterkette am Baum sicherlich ebenso festlich wirken wie die Vollbeleuchtung des gesamten Eigenheims.

Umweltschutz

Der seit den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts verwendete Begriff des "Umweltschutzes" umfasst zwischenzeitlich eine Vielzahl von Handlungsfeldern.

Mit Abstand ?ltestes Handlungsfeld ist dabei das Wasserrecht bzw. die Wasserwirtschaft. Alte Wasserrechte reichen mitunter viele Jahrzehnte zurück. Erst 1974 trat das Bundes-Immissionsschutzgesetz in Kraft, das insbesondere Regelungen zu L?rmschutz und Luftreinhaltung brachte. Schlie?lich gab es im Jahr 1999 mit Inkrafttreten des Bundes-Bodenschutzgesetzes einheitliche Regelungen zum Schutz des Bodens und zur Sanierung von Altlasten. Neuerdings, bedingt durch den nicht mehr weg zu diskutierenden Klimawandel, tritt auch die Thematik Klimaschutz in den Vordergrund.

 

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Ansprechpartner

Fachbereich Umweltschutz / Fachbereichsleitung

Thomas Rottenwallner
Luitpoldstra?e 29a
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Tel.: 0871 - 88 14 96
Fax: 0871 - 88 17 82
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